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6 Punkte, die man bei der Wertpapieranlage beachten sollte

von Oliver Schmitz-Kramer am in SKDN informiertKommentieren

Angesichts des aktuell niedrigen Zinsniveaus können Wertpapiere eine interessante Anlage-Alternative sein. Einige der Fragen, die sich dann oft stellen sind: Welche Wertpapiere passen zu mir? Und: Was sollte man bei der Anlage in Wertpapiere beachten?

Wer neu in dem Thema ist, dem können die folgenden Punkte als erste Orientierung dienen.

 

 

1) Die Mischung macht´s
 

Wer kennt es nicht: Die Lieblingssorte Gummibären ist meist am schnellsten weg. Übrig bleibt der Rest, der einem nicht ganz so gut schmeckt. Besser ist eine Mischung ganz nach dem eigenen Geschmack.

So ist auch beim Sparen und Anlegen. Auch hier treffen vorgefertigte Lösungen selten voll die eigenen Vorlieben.

Dem einen ist Verfügbarkeit bzw. Sicherheit besonders wichtig. Hier bieten sich z.B. Sparbriefe an. Der andere spekuliert auf hohe Rendite. In diesem Fall empfehlen sich Wertpapiere. Gut, wenn man sich sein Portfolio nach den eigenen Vorlieben zusammenstellen kann. Die individuelle Mischung macht´s eben.

 

 

 

2)„Wer gut schlafen will, kauft Anleihen.“   
(André Kostolany, ungarischer Börsenexperte)

 

Festverzinsliche Wertpapiere, wie etwa Bundesanleihen, bieten i.d.R. eine sichere regelmäßige Verzinsung. Zumindest bei sicheren Staatspapieren muss man normalerweise nicht mit kurzfristigen heftigen Kursschwankungen rechnen – im Gegensatz zu Aktien.

Anleihen werden von Staaten (Staatsanleihen) oder Unternehmen (Unternehmensanleihen), dem Emittenten, ausgegeben. Durch das Zeichnen einer Anleihe leiht man also einem Staat oder Unternehmen Geld. Die Laufzeit der Anleihe und die Zinszahlungen, die man dafür vom Emittenten erhält, sind meist exakt festgelegt.

Am Ende der Laufzeit wird der Nennwert der Anleihe in voller Höhe zurückgezahlt, es sei denn, der Emittent geht in der Zwischenzeit pleite. Je wahrscheinlicher dies ist, desto höher ist i.d.R. auch der festgelegte Zins für die Anleihe. Auch die Laufzeit der Anleihe entscheidet über die Zinshöhe. Während der Laufzeit kann der Wert, also der Kurs, von Anleihen schwanken. Damit verändert sich auch ihre tatsächliche Verzinsung.

 

 

 

3)„Wer gut essen will, kauft Aktien.“
(André Kostolany, ungarischer Börsenexperte)

 

Aktien können eine der ertragreichsten Anlageformen sein – auch und gerade in einer Niedrigzinsphase. Aber: Aktien bergen auch eines der größten Anlagerisiken, da es hier mitunter zu Kursschwankungen und somit auch zu (temporären) Kursverlusten kommen kann.

 

 

 

4)Wer streut, rutscht nicht aus.
 

Es gilt als Grundgesetz der Wertpapieranlage: die Diversifizierung (Streuung). Das bedeutet, dass man sein Geld auf viele verschiedene Wertpapiere verteilen sollte. Ein breit gestreutes Portfolio weist eine deutlich niedrigere Schwankungsbreite auf als eine Anlage in einem Einzelwert. Zwar kann es bei allen Wertpapieren zu kapitalmarktbedingten Wertschwankungen kommen. Aber Streuung kann sie vermindern. Auf diesem Prinzip beruhen Wertpapier-Fonds.

 
 

 

5)Langer Atem zahlt sich aus
 
Je länger man in einem breit gestreuten Aktienportfolio investiert, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit einen Verlust einzufahren. Aktien sind daher gut geeignet für langfristige Geldanlagen ab etwa zehn Jahren Anlagezeitraum.

 

 

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6) Mit kleinen Beträgen das Vermögen wachsen lassen
 

Auch mit kleinen monatlichen Beträgen kann man sein Vermögen über die Zeit wachsen lassen. Möglich ist dies z.B. mit Sparplänen der DEKA. Über diese Sparpläne können Anleger mit kleinen monatlichen Beiträgen ab 25€ in ein breit angelegtes Wertpapierspektrum investieren. So können sie durch regelmäßiges Sparen und dank des Zinzeszinseffektes über die Jahre hinweg ein Vermögen aufbauen.

 

 

Diese Information kann ein Beratungsgespräch nicht ersetzen. Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten

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