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Nach Einbruch: Polizei und Versicherung informieren

von Oliver Schmitz-Kramer am in SKDN informiertKommentieren

Die Zahl der Einbrüche in NRW steigt weiter an. Was man beachten sollte, wenn in die eigene Wohnung eingebrochen wurde:

 

Polizei verständigen
Wenn Sie feststellen, dass bei Ihnen eingebrochen wurde, informieren Sie sofort die Polizei (Tel.: 110). Wer den Einbruch schon von außen feststellt, weil beispielsweise die Haustür aufgebrochen oder ein Fenster eingeschlagen wurde, sollte draußen bleiben und vom Handy aus die Polizei rufen. 

 

Wenn die Täter noch im Haus sind
Sollten Sie die Einbrecher auf frischer Tat ertappen, versuchen Sie nicht, diese aufzuhalten oder zu überwältigen. Im schlimmsten Fall eskaliert die Situation, die Täter können gewaltbereit sein.

 

Spuren nicht verwischen
Sind die Täter bereits verschwunden, haben aber Chaos hinterlassen, beseitigen Sie dieses nicht. Lassen Sie alles so wie es ist und betreten Sie den Tatort möglichst nicht. So vermeiden Sie, dass womöglich wichtige Spuren verwischt werden.

 

Versicherung informieren und Liste erstellen
Nachdem Sie die Polizei gerufen haben, sollten Sie auch die Hausratversicherung zeitnah informieren. Die Versicherungsgesellschaft hat ein Recht, sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Erst wenn mit der Gesellschaft geklärt ist, ob sie einen Sachverständigen schickt, und wenn die Polizei die Wohnung freigegeben hat, dürfen Sie hinein, um aufzuräumen.

 

Nun sollten Sie eine Liste der gestohlenen Gegenstände machen:

  • Wertsachen sollte man so gut wie möglich beschreiben.
  • Soweit man Gerätenummern notiert hatte, sollte man sie angeben.

 

Die gestohlenen Gegenstände erfasst die Polizei in einer Datenbank. Für die Versicherung ist diese Liste ausschlaggebend, um den Schaden zu regulieren. Allerdings benötigt die Versicherungsgesellschaft einen Nachweis, dass diese Dinge tatsächlich im Haus waren, etwa ein Kaufbeleg oder anderen Nachweis.

 

Mit Fotos vorsorgen
Dokumentieren Sie vorhandene Wertgegenstände durch Fotos (Smartphone Bilder können ausreichen). Experten raten dazu, in jeden Schrank einmal hineinzufotografieren und besonders wertvolle Gegenstände separat zu dokumentieren. Hilfreich kann es sein, diese Fotos in der Cloud zu speichern. Diese sind auch dann verfügbar, wenn das Handy, die Kamera oder der Datenträger auf dem die Fotos gespeichert sind, gestohlen wurde.

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