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Mit diesen 5 Regeln profitieren Sie im Alter von Ihrer Immobilie

von Oliver Schmitz-Kramer am in SKDN informiert3 Kommentare

Es ist kein Geheimnis: Wer im Ruhestand den gewohnten Lebensstandard halten will, muss privat vorsorgen. Wohneigentum kann dabei ein sehr guter Baustein in der Altersvorsorge sein.

 

Denn haben Sie beim Eintritt in den Ruhestand das Baudarlehen komplett zurückgezahlt, wohnen Sie praktisch kostenfrei – von Nebenkosten und Renovierungsaufwand abgesehen. Die gesparte Miete ist für Sie dann eine Art „Eigenheimrente“.


Fünf Regeln, um voll zu profitieren
Damit Sie die Vorteile einer selbstgenutzten Immobilie als Altersvorsorge auch wirklich voll ausschöpfen können, sollten Sie aber die folgenden fünf Regeln beachten:

 

1. Die Immobilie sollte nicht die einzige Altersvorsorge sein
Es kommt auf die richtige Mischung aus Rentabilität, Sicherheit und Liquidität an. Achten Sie darauf, Ihr Vermögen zu diversifizieren.

 

2. Hohe Tilgung wählen
Die Immobilie sollte beim Renteneintritt möglichst schuldenfrei sein. Müssen Sie im Ruhestand mit geringeren finanziellen Spielräumen als in Ihrer Berufszeit noch tilgen, könnten Sie rasch an Grenzen stoßen. Gerade die derzeit sehr niedrigen Zinsen für Baudarlehen bieten die Chance, Schulden für die Immobilie mit einer höheren Tilgungsrate schnell abzuzahlen.

 

3. Für Schäden und Reparaturen vorsorgen
Zu diesem Zweck legen Sie am besten jeden Monat Geld zurück. Faustregel: Jährlich ein Prozent des Kaufpreises als Rücklage anlegen, beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto. Damit bauen Sie im Laufe der Jahre ein finanzielles Polster auf, das Sie gegen unangenehme Überraschungen schützt.

 

4. Für Bedürfnisse im Alter planen
Ihr Wohneigentum bringt Ihnen im Ruhestand nur dann wirkliche Vorteile, wenn Sie es ohne Einschränkungen nutzen können. Planen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung also möglichst barrierefrei.

 

5. Auf gute Lage achten
Die Lage der Immobilie ist immens wichtig — sowohl heute als auch im Alter. Deshalb sollten Sie die Lage äußerst sorgfältig prüfen. Beispielsweise ob Sie verkehrsgünstig ist, damit Sie auch im Ruhestand mobil bleiben. Aber auch, um günstig vermieten zu können, wenn Ihnen das Haus zu groß wird. Oder um einen guten Kaufpreis zu erzielen, wenn Sie doch irgendwann die Immobilie verkaufen wollen.

 

 

 

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3 Kommentare

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  1. Jonas sagt am 4. Mai 2017 um 12:27 Uhr

    Guten Tag liebe Mitleser, vielen Dank für diesen informativen Artikel. In der Tat sollte man bei einer Immobilie auf viele Sachen achten, um am Ende nicht auf unerwartete Probleme zu stoßen. Ich denke, dass ich mich an einen Immobilienmakler wenden werde und erhoffe mir eine kompetente Beratung. Viele Grüße Jonas

    Antworten

    • Oliver Schmitz-Kramer sagt am 2. Juni 2017 um 13:56 Uhr

      Lassen Sie uns gerne wissen, wie Ihre Erfahrungen waren.

      Antworten


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