Sparkasse Düren  

Azubi-Fahrt nach Berlin: Wertvolle Erfahrungen

von Oliver Schmitz-Kramer am in Azubi-Blog, SKDN InsideKommentieren

Unsere Auszubildenden Sophie Sauer und Tom Schmitz berichten im Blog über Ihre „Klassenfahrt“ nach Berlin.

 

Vor einigen Wochen ging es für uns – die BBM – auf Klassenfahrt. Fünf Tage Berlin warteten auf uns.

Um 6:45 Uhr ging es los: Nach und nach trudelten 24 völlig übermüdete Bank-Azubis auf dem Parkplatz der kaufmännischen Schulen in Düren ein.

Auf uns wartete eine lange Busfahrt. Doch durch unseren immer gut gelaunten Busfahrer Uwe ging die Zeit schneller um als erwartet.
 
Aber nicht nur durch Busfahrer Uwe war die Fahrt angenehm – dadurch, dass wir den ganzen Reisebus für uns hatten, konnte jeder einen eigenen Zweiersitzplatz für sich beanspruchen.

 

Nach ca. 8 Stunden kamen wir in Berlin-Charlottenburg an. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, durften wir unseren Abend selber gestalten.

Die meisten gingen etwas essen und danach Berlin erkunden.

 

Am nächsten Tag haben wir eine Busfahrt quer durch Berlin gemacht, wo wir die Highlights gezeigt bekommen haben, wie zum Beispiel die Siegesssäule oder das Olympia-Stadion.

Allerdings haben wir auch Dinge gesehen, die nicht typisch für Touristen sind.

Unter anderem waren wir in einer Markthalle, der ‘‘Marheineke Markthalle‘‘.

 

 

Nach der Bustour fuhren wir zur Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Für viele von uns war diese Sehenswürdigkeit ein absolutes Highlight. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt – jede hatte einen Guide, der selber in diesem Gefängnis eingesessen hat.

 

Sie haben uns von ihrem persönlichen Schicksal erzählt, was sie erlebt haben und wie sie damit umgegangen sind. Durch diese sehr intimen Eindrücke konnte man sich sehr gut vorstellen, was dort damals passiert ist. Das hat das ganze super interessant gemacht.

 

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis sind wir alle zusammen essen gegangen.

Für die meisten von uns ging es danach zum Escaperoom.

Bei einem Escaperoom wird man in einem Raum eingeschlossen. Ziel ist es durch das Lösen von Rätsel innerhalb von 60 Minuten aus diesem Raum zu ‘‘entkommen‘‘.

Das war eine gute Möglichkeit, um unsere Teamfähigkeit zu verbessern, da man hier nur im Team wirklich erfolgreich sein konnte.

 

Viele von uns haben sich ein Tagesticket für die Bahn geholt, wodurch wir alle möglichen Ecken von Berlin gesehen haben.

 

Am Mittwochmorgen hatten wir etwas Zeit für uns. Einige nutzten diese Zeit zum shoppen, zum Beispiel im KaDeWe, andere nutzten die Zeit um etwas Schlaf nachzuholen.

 

Im Anschluss fuhren wir ins ehemalige KZ Sachsenhausen. Bei sehr schönem Wetter, welches überhaupt nicht zu diesem Ort passte, wurden wir auf dem riesigen Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers herumgeführt. Dieser Ort wirkte sehr bedrückend auf uns, jedoch war es sehr wichtig diesen Ort gesehen zu haben, damit wir die Erinnerung daran wach halten.

 

Am Donnerstag war unser letzter Tag an dem noch Aktivitäten stattfanden. Zuerst ging es am Vormittag los mit einer Fahrradtour, welche am Prenzlauer Berg startete und einmal quer durch Berlin ging. Die Erkundung von Berlin mit dem Fahrrad ist an sich eine sehr schöne Gelegenheit Berlin mal anders kennenzulernen, jedoch hatte das Wetter nicht wirklich mitgespielt, denn es regnete und es war eiskalt.

 

 

Nachdem sich dann am Mittag die meisten von uns im Hotel wieder aufgewärmt hatten, ging es am Nachmittag zum Bundestag. Dort hatten wir kurz Gelegenheit mit dem MdB Thomas Rachel zu sprechen und Ihm einige Fragen zu stellen. Nach dieser Fragerunde hatten wir die Möglichkeit, uns eine Plenardebatte über verschieden Themen anzuschauen. Was wir hieraus mitgenommen haben ist auf jeden Fall, dass die Meinungsfreiheit ein hohes Gut in der Demokratie ist und wir uns auch nicht scheuen sollten zu diskutieren, dabei jedoch immer auf einem sachlichen Niveau bleiben sollten.

 

Am Freitagmorgen fuhren wir dann gegen 10 Uhr wieder Richtung Heimat. Viele von uns nutzten dir Busfahrt um etwas Schlaf nachzuholen. Durch den Berufsverkehr kamen wir erst gegen 18 Uhr an. In Düren angekommen konnten wir auf eine wirkliche schöne Zeit in Berlin zurückschauen, welche uns viele Erfahrungen und Erinnerungen gebracht hat.

 

Was eine besonders wertvolle Erfahrung für uns ist, war die Erkenntnis, dass viele historische Ereignisse (z.B. NS-Zeit, DDR etc.) noch nicht so lange her sind und wir die Erinnerung daran wach halten müssen, damit sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Für die Ausbildung konnten wir mitnehmen, dass Teamfähigkeit ein wesentlicher Faktor ist, um im Beruf erfolgreich zu sein und das man sich bei Diskussionen immer auf einer sachlichen Ebene bewegt, selbst wenn jemand einer anderen Meinung ist.
 
Außerdem hat uns die Fahrt als Gruppe noch näher zusammengebracht, da wir viel Zeit miteinander verbracht haben und viele schöne Dinge zusammen erlebt haben.

 
 



Diesen Artikel kommentieren

Sie können folgende HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>




© 2017 | Der offizielle Blog der Sparkasse Düren