Sparkasse Düren  

Berufsstarterwochen: Wir helfen dir beim Start in Ausbildung, Studium oder Beruf

von Oliver Schmitz-Kramer am in SKDN informiert1 Kommentar

Schule abgeschlossen? Für alle die sich nun dem Ernst des Lebens stellen müssen, bietet die Sparkasse Düren ab dem 14. Juli in der Filiale Jülich Schwanenteich die Berufsstarterwochen an. Mit diesem Beratungsangebot möchten euch unsere Jugendmarktbetreuerinnen beim Start in Ausbildung, Studium oder Beruf unterstützen. Im Interview erklären euch Corinna Evertz und Derya Yagmur, wie.

 

Frage: Ihr betreut die derzeit laufenden Berufsstarterwochen. Richten sich diese nur an diejenigen, die aktuell einen Job aufnehmen oder auch an andere Zielgruppen?

Corinna Evertz: In erster Linie richten sich die Berufsstarterwochen auch an die Berufsstarter, D.h. diejenigen, die nun die Schule verlassen und eine Ausbildung beginnen oder einen Job annehmen. Aber wir beraten auch junge Leute generell, also ganz gleich, ob sie gerade ihre Ausbildung beginnen oder beenden, studieren oder bereits berufstätig sind.

 

Wer seine Ausbildung, Studium oder Beruf beginnt, auf den kommt viel Neues zu – auch finanziell. Was sind Themen, die junge Leute häufig bewegen?

Derya Yagmur: Das wichtigste Thema für junge Kunden ist das Giro-Konto. Viele junge Kunden haben noch kein eigenes Giro-Konto. Doch das ist natürlich zwingend erforderlich, damit der Arbeitgeber Gehalt oder Ausbildungsvergütung überweisen kann.

 

Dass man für sein Gehalt, das man für Ausbildung oder Job erhält, ein Girokonto braucht, leuchtet ein. Was sind weitere Themen, die vielleicht nicht so auf der Hand liegen?

Derya Yagmur: Ebenfalls ein wichtiges Thema: Vermögenswirksame Leistungen. Dieses Thema ist für die meisten jungen Leute noch absolutes Neuland. Hier helfen wir wichtige Fragen zu klären, z.B.: Welche Leistungen stehen mir zu? Wie kann ich diese beantragen? Welche Form der Vermögensbildung ist für mich die richtige?
Auch auf die Themen Versicherungen, z.B. bei Berufsunfähigkeit, oder auch Altersvorsorge machen wir aufmerksam.

 

Altersvorsorge? Das ist für die meisten jungen Leute aber noch ganz weit weg, oder?

Corinna Evertz: Es stimmt, dass dieses Thema für viele noch weit weg erscheint. Da scheinen andere Dinge näherliegender. Aber gerade heute ist es besonders wichtig, so früh wie möglich mit der Vorsorge fürs Alter zu beginnen, um den Lebensstandard auch nach dem aktiven Berufsleben halten zu können. Denn unsere Generation wird sicher weniger Rente erhalten als etwa unsere Großeltern. Zwischen dem, was man als staatliche Rente erhalten wird und dem, was man braucht, um den gewohnten Lebensstandard auch im Alter zu halten, wird eine immer größere Lücke klaffen. Deshalb ist es so wichtig, privat vorzusorgen. Und je eher man damit beginnt, desto geringer sind die Beiträge, die man, z.B. monatlich, leisten muss, um das gewünschte Niveau zu erreichen.

Aber klar ist natürlich auch: Wenn man jung ist hat man natürlich auch noch andere Ziele vor Augen, etwa später Wohneigentum zu erwerben – was auch eine Form der Altersvorsorge ist. Deshalb schauen wir ganz individuell: Was ist sinnvoll, was ist machbar? Und entwickeln dann die passende Lösung.

 

Und Versicherung bei Berufsunfähigkeit? Wer jung ist, ist doch fit und voller Elan.

Derya Yagmur: Es klingt abgedroschen, aber: Man weiß nie, was morgen passiert. Ein Unfall oder Krankheit können das Leben schlagartig verändern. Und für diese Fälle sollten man sich absichern, um eventuelle Versorgungslücken schließen oder zumindest verringern zu können.

 

Für den Studenten ist dieses Thema aber sicher weniger interessant…

Corinna Evertz: Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für einen Studienanfänger zunächst womöglich nicht die oberste Priorität. Hier gibt es sicher andere Themen, die erst einmal drängender sind, etwa wie das Studium und auch der Lebensunterhalt finanziert werden soll. Dies ist gerade heutzutage, in den immer enger gesteckten Studienabläufen von Bedeutung.

Hier können KFW-Studienkredite eine Lösung sein. Darüber können Studium und Lebensunterhalt finanziert werden, etwa mittels monatlicher Auszahlungen. Der Kredit wird dann erst nach Abschluss des Studiums abbezahlt. So muss man bspw. nicht Nebenjobs annehmen und kann sich ganz auf das Studium konzentrieren.

 

Neben solchen Finanzfragen: Wie könnt Ihr jungen Leuten, die zu Euch in die Berufsstarterwochen kommen, noch helfen?

Derya Yagmur: Wir helfen auch bei Fragen zum Ausbildungsvertrag weiter. Z.B., wie sieht es mit Gehaltssteigerungen aus? Oder wie verhält es sich mit Brutto- und Netto-Gehalt? Die Auszubildenden bringen dann oft ihren Vertrag mit und klären wir gemeinsam, was mit den Vertragsinhalten im Detail genau gemeint ist.

 

Wer Interesse an einem Info-Gespräch hat: Wie kann er euch kontaktieren?

Corinna Evertz: Wer Interesse hat, kann gerne in der Filiale Jülich Schwanenteich vorbeischauen oder per Telefon oder E-Mail einen Termin vereinbaren. Die Nummer und ein Kontaktformular finden sich auf unserer Website. Außerdem kann man auch ganz bequem über unsere Facebook Seite eine Nachricht schreiben. Auf Facebook bieten wir zudem am 24.07., 16-17 Uhr, eine Facebook Sprechstunde zu den Berufsstarterwochen an. Dort beantworten wir die drängendsten Fragen bereits vorab.

 

 

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