Sparkasse Düren  

„Wohneigentum ist nicht bloß Luxus, sondern eine Form der Altersvorsorge“

von Oliver Schmitz-Kramer am in SKDN informiert3 Kommentare

Im ersten Teil unseres Interviews zur Altersvorsorge erklärten unsere Jugendmarktbetreuer, warum es wichtig ist, bereits in jungen Jahren mit der Vorsorge fürs Alter zu beginnen. Im zweiten Teil erläutert Timo Schmitz, warum die eigenen vier Wände einen gesicherten Lebensabend ermöglichen und wie du frühzeitig dafür sorgst, dass dieser Traum wahr wird.

 
Mit Blick auf das Alter: Warum lohnt sich der Erwerb eines eigenen Hauses oder einer Eigentumswohnung?

Timo Schmitz: Wohneigentum ist nicht bloß Luxus. Es ist auch eine sinnvolle Form der Altersvorsorge. Wenn man bedenkt, was man über die Jahre und Jahrzehnte an Miete zahlen würde, dann kommt da schon eine beachtliche Summe zusammen. Und die kann ich auch sinnvoll anlegen; nämlich indem ich z.B. Eigentum erwerbe, sei es nun der Bau eines Hauses oder der Kauf einer Eigentumswohnung. Ich nehme dafür zwar ein Darlehen auf, dass ich zurückzahlen muss, aber letztlich investiere ich das Geld ja in die eigene Tasche.

 

Das Thema Mietsteigerungen wird aktuell ja auch viel diskutiert…

Timo Schmitz: Ganz genau. Wenn man von einer jährlichen Mietsteigerung von 2% ausgeht, kommt da über die Jahre ein ganz schöner Batzen auf den derzeitigen Mietpreis oben drauf. Im Alter kann das dann zu einem echten Problem werden. Wenn ich aber in meinen Eigenheim oder der Eigentumswohnung lebe, bin ich im Alter von solchen Steigerungen – und generell auch von Mietzahlungen – nicht abhängig. Es fallen dann überwiegend nur noch die Nebenkosten an, etwa für Strom. Und wenn ich hier von Anfang an geschickt und weitsichtig plane, kann ich an diesen Kostenpunkt – auch bereits mit Blick auf das Alter – einiges sparen: z.B. mit der Solaranlage auf dem Dach oder einer sehr energieeffizienten Bauweise.

Aber von der Altersvorsorge mal ganz abgesehen: Das Wohngefühl in den eigenen vier Wänden ist natürlich noch einmal ein ganz anderes als in einer Mietwohnung.

 

Ein eigenes Haus, eine eigene Wohnung – das klingt natürlich toll. Doch für junge Leute mit meist knappen Budget wirkt es oft auch unvorstellbar. Was kann ich in jungen Jahren tun, um diesen Traum später wahr werden zu lassen?

Timo Schmitz: Der klassische Weg in die eigenen vier Wände ist das Bausparen. Hierbei erhalte ich nicht nur eine attraktive Guthabenverzinsung; ich sichere mir außerdem die Möglichkeit, später einmal ein zinsgünstiges Darlehen aufnehmen zu können. Zur Erklärung: Wenn ich mich heute entschließe, in den nächsten Jahren Eigentum zu erwerben, dann kann ich heute nicht sagen, wie das Zinsniveau später mal sein wird. Wenn das Zinsniveau dann ansteigt – was angesichts des derzeit sehr niedrigen Niveaus durchaus wahrscheinlich ist – kann die spätere Belastung sehr viel höher ausfallen, als es jetzt der Fall wäre. Durch das Baussparen sichere ich mir aber den günstigen Darlehenszinssatz und kann jetzt schon sagen, mit welcher Belastung ich später planen muss.

 
Wenn ich mich für das Bausparen entscheide: Werde ich dabei auch unterstützt?

Timo Schmitz: Ja. Mein Arbeitgeber unterstützt mich durch Vermögenswirksame Leistungen, die ich dann in einem Bausparvertrag anlegen kann. Abhängig vom Einkommen kann ich zudem noch die sogenannte Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie obendrauf erhalten. Außerdem gibt es mittlerweile die sogenannte Wohn-Riester-Förderung. Diese soll mir helfen, mehr Eigenkapital aufzubauen, welches ich dann später für eine Finanzierung von Wohneigentum nutzen kann. Bei Abschluss eines Baussparvertrags steht mir eine Grundzulage von €154 jährlich zu. Für Kinder erhalte ich nochmals einen Bonus. Besonders interessant für junge Leute: Wer das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, bekommt zusätzlich €200 Berufseinsteigerbonus. Und wer bereits im Beruf steht, kann sich die Einzahlungen bis zu einer gewissen Höhe über die Steuer erstatten lassen.

 

 

Für mehr Infos zum Thema Bausparen, Arbeitnehmersparzulage oder Wohnungsbauprämie und Riester-Föderung hier klicken.

 

 

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3 Kommentare

  1. Reinhold Kramer sagt am 11. September 2013 um 17:59 Uhr

    Ein sehr guter Artikel', Auch ich habe in jungen Jahren mit einem LBS Bausparvertrag die Grundlage fuer einen spaeteren Immobilienkauf gelegt! Heute im Alter von 62 Jahren kann ich bestaetigen, dass es eine gute Entscheidung war. Neben dem Eigenkapital, Eigenleistung einem Festzinsdarlehen der Sparkasse ist der Bausparvertrag eine gesicherte Basis fuer eine gute Finanzierung. Weiter so! Viele Gruesse Reinhold Kramer

    Antworten

    • Oliver Schmitz-Kramer sagt am 11. September 2013 um 18:27 Uhr

      Hallo Reinhold Kramer, vielen Dank für das Feedback. Schön zu hören, dass der Traum von Eigenheim mit der Hilfe der Sparkasse in Erfüllung gegangen ist.

      Antworten

  2. Pingback: „Man bekommt einen ordentlichen Betrag einfach so geschenkt“ | Sparkasse Düren – Blog


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